Samstag, 29. März 2014

Rezension - Liebe kann man nicht googeln


Geschrieben von Julia k.Stein
Broschiert: 440 Seiten
Verlag: Gmeiner
Erscheinungstermin: 5. Februar 2014
ISBN-13: 978-3839214916
HIER gehts zur Verlagsseite.


Lena ist 33 Jahre und ganz frisch Single. Sie schreibt für das Frauenmagazin »Grace« - jedenfalls wenn sie nicht gerade googelt, im Internet shoppt oder Facebook durchkämmt. Um ihren Traummann Björn zu beeindrucken, muss eine neue Lena her: eine ernsthafte Journalistin mit perfektem Styling, die Bergsteigen liebt statt Blaubeer-Muffins. Leider hat diese Frau nichts mit der echten Lena gemein. Björn verliebt sich dennoch in sie, aber wie lange kann das gut gehen? Hat Lena ihre Chance vergoogelt?

Lena ist Singel und gefrustet! Also schreibt sie alles nieder was sie so beschäftigt, und veröffentlicht es auf ihrem Internet-Blog. Natürlich nicht unter ihrem normalen Namen ;-)
Als sie wegen eines Junggesellinnen-Abschieds nach Sylt fährt berichtet sie live für ihre Leser. Nichts ahnend wie der Abend sich entwickelt... Sie lernt Jörn kennen (von dem sie erst später erfährt das er eigentlich Björn heißt), doch er ist vergeben! Oder doch nicht? Lena legt sich jedenfalls ins Zeug um ein anderer Mensch zu werden. 


Der 1.Satz:
"Herzlichen Glückwunsch! Wenn du diese Zeilen liest, hast Du bereits bewiesen, dass du überdurchschnittlich intelligent und einigermaßen wohlhabend bist."

Schon auf der ersten Seite bin ich vor Lachen fast umgekippt! Das ist mir glaube ich bei keinem Buch bisher passiert! Die arme Lena beschwert sich zu allererst das sie nur sechs Facebook-Freunde hat, und Noah Bekcer, Boris Beckers Sohn 4.984Freunde! Gerade erst habe ich ein anderes Buch rezensiert, indem mich die Google-Erwähnung wahnsinnig gestört hat. Aber in diesen Roman passt es perfekt! Schon das Cover im Tablet-Design läßt einen erkennen das es hier um einen Roman handelt, der sich zum großen Teil um unsere heutige virtuelle Welt dreht. Eine Bloggerin die süchtig nach Promi-News ist, googelt, und während der Arbeitszeit bloggt. Es gibt sicher tausende Lenas weltweit und nun hat eine Autorin eine davon zu Wort kommen lassen.
Der Roman ist im Tagebuch-Stil geschrieben, und Lena schreibt frei Schnauze.
Wer Chicklit mag, oder Frauenromane, wer bloggt, oder auch ein typischer Google-Freak ist, sollte sich "Liebe kann man nicht googeln" auf jedem Fall zulegen.


Absolutes Lese-Highlight!!!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!


Julia K. Stein wurde im Ruhrgebiet geboren. Sie hat Philosophie studiert, über Literatur promoviert und viele Jahre in den USA gelebt. Aus eigener Erfahrung und den Gesprächen mit ihren internetsüchtigen Freundinnen entstand die Idee zum Roman »Liebe kann man nicht googeln«. Zuvor hat Julia K. Stein Sachbücher, Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht.

1 Kommentar:

  1. Über das Buch habe ich bisher nur gutes gelesen.
    Klingt auf jeden Fall nach einem Buch, dass man lesen sollte ;-)
    Ich mag ja wenn ein Buch humorvoll geschrieben ist.

    Liebe Grüße
    Vanessa

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