Donnerstag, 27. März 2014

Rezension - Letzendlich sind wir dem Universum egal


Geschrieben von David Levithan
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: FISCHER FJB
Erscheinungstermin: 27. März 2014
ISBN-13: 978-3841422194
HIER geht es zur Verlagsseite.


Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe – und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?


A ist männlich, das erfährt man während des lesens. Mehr gibt es aber auch nicht zu sagen über ihn! Er wacht jeden Morgen in einem anderen Körper auf, und führt für einen Tag das Leben dieser Person. Er versucht, diese kurzfristigen Erlebnisse nicht zu nah an sich dran zu lassen. Freundschaften aufbauen an nur einem Tag? Unmöglich!
Doch dann wacht er als Rhiannons Freund auf. Und nach einigen wunderschönen Stunden weiß A das er sie wieder treffen möchte. Und er versucht eine Lösung zu finden.
Am nächsten Tag! Wieder als eine andere Person!


Das Cover passt wirklich gut zur Geschichte. Auch wenn der Titel nichts verrät, spätestens nach dem Klappentext versteht man den Zusammenhang der vielen abgebildeten Gesicher.
Die Geschichte  aus As Sicht hat mir gut gefallen. Während man ihn auf wenigen Seiten kennenlernte, war der Tag auch schon vorbei und es gab eine neue Person. Natürlich ist es immer sein Charakter, aber dennoch muß man sich imer wieder auf neue Personen einstellen.
Der Roman ist gut geschrieben und leicht zu lesen. Alles ist gleichbleibend gut. 
Das ist dann auch mein einziger Minus-Punkt! Es gibt keine Spannung und ich verstand nicht wohin diese Geschichte führen soll. Es ist eine Aneinanderreiung von mehreren Tagen, und das war es dann. Ich finde aus dieser Grund-Idee hätte man mehr herausholen können. Es bleiben so viele Fragen beim Lesen, und zum Schluß dachte ich dann: "Das wars jetzt!?" In der Beschreibung stand er wird aus Liebe alles riskieren. Leider erfährt man nicht wirklich was er riskiert. Ich hatte mir so viel mehr versprochen!
Allerdings hat mir David Levithans Stil gefallen und ich werde auf jedem Fall nach weiteren Büchern von ihm Ausschau halten, dennoch ist dieser Roman leider nur guter Durchschnitt. Aber dennoch lesenswert!


Eine gute Geschichte, aus der man hätte mehr machen können.
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen!!!


David Levithan, geboren 1972, ist Verleger eines der größten Kinder- und Jugendbuchverlage in den USA und Autor zahlreicher erfolgreicher Jugendbücher, unter anderem ›Will & Will‹ (gemeinsam mit John Green) und ›Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht‹ (mit Rachel Cohn). Er lebt in Hoboken, New Jersey. 

1 Kommentar:

  1. Sehr schöne Rezi, auch wenn es schade ist, dass die Spannung nicht wirklich aufkommt.
    Das Cover finde ich auch sehr toll, und ich ärgere mich, dass ich es nicht auf der LBM gekauft habe :-/!

    LG Piglet ♥

    AntwortenLöschen